Der Tod ist für...
Fünfzehn Menschen, die ihre eigene Beziehung zu Tod und Sterben vertiefen und v.a. ihre kostbare Lebenszeit JETZT wesentlich gestalten möchten. Dieser Alpensalon ist für dich, wenn du:
- mit dem Tod in Kontakt gekommen bist und einen Ort misst, um das zu betrauern und zu integrieren
- Abschied als Initiation in neue Lebendigkeit erfahren möchtest
- Sterben körperlich und emotional erfahren willst
- bereit bist, dich in existenzielle Räume hineinzubewegen
- an einer Schwelle stehst und den Mut hast zu springen
- einfache, verkörperte Tools und Routinen suchst, die im Alltag funktionieren,
- lernen willst, dich selbst und andere in Übergängen und Krisen besser zu begleiten.
Und wenn Du bereit bist, die volle Verantwortung für die Entfaltung Deiner Liebe, Lebendigkeit, und Kraft zu übernehmen. Ahey:)!
Leiter:Innen
Der Raum wird von zwei erfahrenen Leiter:Innen gehalten, die seit über 10 Jahren Menschen in diesen Themen begleiten. Unsere Hintergründe liegen in der Körper- und Ritualarbeit, im Coaching, im Breathwork und in der Wildnispädagogik.
Wir lernen von spirituellen wie weltlichen Lehrern, schöpfen aus einer Fülle alter und neuer Ansätze und verbinden praktische Werkzeuge mit Mystik. Mehr zu uns kannst Du hier nachlesen.
Was Dich erwartet.
Mi., 17.00 Uhr – So., 14.00 Uhr
Eine sorgfältig kuratierte Reise an der Schwelle: Mit Ansätzen aus Ritual- und Körperarbeit, mit Breathwork und Tanz kommen wir in Kontakt mit dem Tod. Und damit mit dem Leben. Wenig Konzept, viel Selbsterfahrung.
Wir würdigen unseren Weg. Beziehen unsere Todeshütte und lernen das Verzeihen und Loslassen. Wir legen uns in unsere Gräber und atmen uns zurück ins Leben. Wir erleben die Kraft der Schwitzhütte (u.V. Wetter) und sehen klar, worum es jetzt wirklich geht .
01 / Verkörperte Grundlagen
Dieses Seminar ist praktisch. Wir nutzen Tools, die Du mit in deinen Alltag nehmen kannst, um deinem Nervensystem Sicherheit zu geben, um dich in existenziellen Themen zu regulieren, körperlich präsent zu bleiben und innere Prozesse bewusster zu führen.
02 / Beseelte Rituale
Dieses Seminar ist mystisch. Rituale sind das Tor zur Seele. In Natur- und Übergangsritualen begegnest du dem Tod. Du betrittst einen archetypischen Raum, in dem Würdigung, Abschied, sowie Neubeginn tief gefühlt und markiert werden können. Getragen vom Ritual und der Gruppe, öffnen sich so tiefere Schichten deines Seins und Deiner Lebendigkeit.
3 / Die Kraft der Gemeinschaft
Der Tod, Trauer, Neubeginn, sind keine Solo-Themen. Wir heilen in Beziehung. Durch ein tiefes Sehen und Gesehenwerden. Im Kreis kommen wir zusammen, um diese rohen, verletzlichen Erfahrungen zu teilen und zu bezeugen. Eine uralte Form von Heilung, derer wir uns einfach erinnern dürfen.
Solidarische Preise.
Seminargebühr: 500-1200 EUR.
Was Du gibst, bestimmst Du am Ende selbst. Das Minimum von €500 ist mit Anmeldung zu überweisen.
!! Early Bird bis zum 27.06.2026 !! 350-1050 EUR.
Bei Anmeldung bis zum 27.06. bekommst Du 150€ Rabatt (350,00 EUR Anmeldegebühr statt 500,00).
Unterkunft & Essen: 400 EUR
Wir werden frisch, bio, vegan und v.a. lecker bekocht. Wasser, Tee, Kaffee stehen ebenfalls bereit.
Die Unterbringung erfolgt im 2er- oder 3er-Zimmer. EZ sind nach Verfügbarkeit (Aufpreis 30€/Nacht) auf Nachfrage möglich.
Die Plätze sind limitiert auf 15 Personen.
Mit einer Anmeldung akzeptierst Du unsere Stornobedingungen.
Unser Kraftort
Der Alpensalon kooperiert nur mit wunderschönen Seminarorten, die beseelte Beziehung mit Mensch und Natur pflegen. Und die mit ihrem Wesen und ihrer Atmosphäre den inneren Prozess unterstützen.
Für „Tod und Leben“ sind wir zu Gast auf der Windschnur im Chiemgau, ein liebevoll geführter Seminarhof in Alleinlage, umgeben von Wald und Wiesen. Ein lichtdurchfluteter Seminarraum, ein luftiges Gelände mit Tinyhouses, Sauna und Schwimmteich warten auf uns. Hühner, Schafe und Katzen nicht zu vergessen.
Die Windschnur ist von Natur, Ruhe und stilvoller Schlichtheit geprägt. Hier kann sich dein Nervensystem beruhigen, deine Präsenz und Wahrnehmung feiner werden. Das unterstützt unsere Arbeit so ungemein.
Die Frage nach dem guten Leben und guten Sterben sind zwei Seiten einer Medaille.
Der Tod ist ein Tabuthema. Selten führen wir ein echtes Gespräch darüber, in welcher Beziehung wir zu unserer Endlichkeit stehen. Und was das mit unserer Haltung zu unserem kurzen, kostbaren Leben macht.
Wir halten an Menschen, Dingen, oder Unternehmen fest, die uns nicht mehr dienen, weil wir nicht loslassen können. Weil das Ende oft gar keine Option sein darf. Dabei ist es nicht nur eine Option, sondern eine Gesetzmäßigkeit.
Wir sind Teil des Kreislaufs von Werden und Vergehen. Und der Gedanke liegt nahe, dass wir, wenn wir den Tod verdrängen, auch nicht das ganze Leben zulassen. Wir glauben also unsere Sterblichkeit zählt und holen den Tod in unsere Mitte!